Wenn ein Mensch stirbt, bleibt neben der Trauer vieles zu regeln. Sie müssen das nicht alles auf einmal tun. Hier steht ruhig und der Reihe nach, was in den ersten Tagen wirklich wichtig ist und was Zeit hat.
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In den ersten Stunden zählt nur weniges: der Totenschein und die Frage der Bestattung. Fast alles andere – Versicherungen, Konten, Nachlass – hat ein paar Tage Zeit. Nehmen Sie sich die Punkte nacheinander vor, nicht alle zugleich.
Zuerst stellt ein Arzt den Tod fest und stellt den Totenschein aus. Er ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Im Krankenhaus oder Heim geschieht das automatisch.
Beim Standesamt des Sterbeorts wird der Tod beurkundet. Sie bekommen die Sterbeurkunde – am besten in mehreren Ausfertigungen, da viele Stellen sie brauchen. Nötig sind Totenschein, Personalausweis und je nach Familienstand Geburts- oder Heiratsurkunde.
Ein Bestattungsunternehmen übernimmt die Überführung und viele Formalitäten. In den meisten Bundesländern gibt es eine Frist, innerhalb derer die Bestattung stattfinden muss.
Gibt es ein Testament, muss es beim Nachlassgericht abgegeben werden. Prüfen Sie, ob Verfügungen zur Bestattung oder zum Nachlass vorliegen.
Lebens-, Unfall- und Sterbegeldversicherungen haben oft kurze Meldefristen – manche nur wenige Tage. Auch die Rentenversicherung und die Krankenkasse müssen Bescheid wissen.
Informieren Sie den Arbeitgeber und die Bank. Laufende Verträge – Miete, Strom, Abos, Mitgliedschaften – lassen sich kündigen oder übertragen. Sammeln Sie dafür die Vertragsunterlagen an einem Ort.
Für den Zugriff auf Konten und Vermögen ist oft ein Erbschein nötig, den Sie beim Nachlassgericht beantragen. Der Nachlass selbst hat Zeit – nehmen Sie sich die Ruhe, die Sie brauchen.
Rechnen Sie mit mehreren Ausfertigungen – für Versicherungen, Bank, Rentenversicherung und Nachlass. Fünf bis zehn sind selten zu viel.
Sofort: Totenschein und Bestattung. Zeit haben in der Regel Nachlass, Kündigungen und der Erbschein. Achten Sie nur auf kurze Meldefristen bei Versicherungen.
Nicht immer. Manche Banken akzeptieren ein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll. Fragen Sie im Einzelfall nach, bevor Sie einen Erbschein beantragen.
Sterbeurkunde, Versicherungspolicen, Verträge und Nachlassunterlagen – in einer schweren Zeit hilft es, all das beisammen zu haben. FamilyOrg hilft Ihnen, diese Dokumente zu digitalisieren, automatisch zu sortieren und in Sekunden wiederzufinden – und alles bleibt dabei in Ihrer eigenen Cloud, nicht auf fremden Servern.
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